Work-Life-Balance im Home-Office

Durch das Home-Office bekommt man ganz neue Möglichkeiten seine Arbeit zu gestalten. Keine Anfahrtswege, kein lautes Plaudern der Kollegen, flexiblere Arbeitszeiten und eine angenehme Ruhe sind nur einige Vorteile des geliebten Home-Office. Nichtsdestotrotz gibt es auch negative Aspekte, welche das Home-Office mit sich bringen kann.

Gerade die Work-Life-Balance kann darunter leiden, weil man Arbeit und Wohnen miteinander vereint und somit eventuell gar nicht mehr zur Ruhe kommen kann im geliebten Zuhause. Was sollte man also im Home-Office beachten, damit man produktiv arbeiten und danach entspannen kann?

Klarer Fokus ist das A und O!

Work-Life-Balance im Homeoffice

Die Versuchung ist groß. Schnell nochmal eine Runde staubsaugen, kurz die Küche putzen und danach noch kurz mit einem guten Freund telefonieren und schon ist die Hälfte vom Tag weg. Viele Menschen verlieren im Home-Office ihren Fokus, weil sie sich mit vielen kleinen Dingen beschäftigen, nur nicht mit ihrer eigentlichen Arbeit.

Es gilt also herauszufinden, welche Aufgaben auch am Wochenende oder nach der Arbeit erledigt werden können. Am besten schreibt man sich diese auf und eliminiert diese dann anschließend aus seinem Arbeitsalltag.

Hier sollte eine ganz klare Grenze zwischen der eigentlichen Arbeit und den typischen Aufgaben des Haushalts herrschen.

Gleichzeitig ist eine feste Arbeitszeit für den klaren Fokus unerlässlich. Dementsprechend sollte man sich feste Arbeitszeiten setzen in denen man sein Handy in den Flugmodus stellt, die Emails nicht checkt und wirklich konzentriert seiner Arbeit nachgeht.

So kann man beispielsweise eine 90-minütige Arbeitssession einlegen und mit Beendigung dieser eine 30-minütige Pausen einlegen in der man tun und lassen kann, was man will. So hat man Zeit für die Arbeit und danach Zeit für seine persönlichen Interessen.

Arbeiten im Bett und Pyjama?

Schön entspannt im Bett liegen, den Laptop anmachen und einfach drauflosarbeiten. Leider bleibt diese Vorstellung reine Illusion. Zumindest wenn man wirklich produktiv arbeiten will. Wer im Home-Office arbeitet sollte einen eigenen Arbeitsraum oder Arbeitsplatz haben, welcher einen signalisiert, dass man jetzt arbeitet und nicht einfach nur seine Zeit vertrödelt.

Außerdem sollte man sich seiner Arbeit dementsprechend kleiden. Im Pyjama arbeiten mag sicherlich sehr bequem und entspannend sein, aber kann auch zu Faulheit und Trägheit führen. Ein Anzug muss jetzt nicht unbedingt angezogen werden, aber eine vernünftige Hose und ein passendes Oberteil sollten die Mindestanforderung sein.

Die Kleidung hat ebenfalls einen psychologischen Effekt, weil diese uns selbstbewusster macht und uns ebenfalls ein Gefühl der Arbeit suggeriert. So kann man auch hier seine Arbeit vom eigentlichen Entspannen trennen.

Fazit

Auch wenn man Zuhause nicht beobachtet wird und so sein kann wie man eben sein möchte, so sollte man dennoch seine Arbeit durch räumliche Trennung, Arbeitskleidung und geregelte Arbeitszeiten von dem eigentlichen Wohnen trennen.

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